Im Rahmen der Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) waren die Riedbahnerinnen und Riedbahner am 19. Mai 2026 ab 18:00 Uhr in das JUZE eingeladen. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam Ideen, Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven für das Quartier zu diskutieren und konkrete Maßnahmenansätze weiterzuentwickeln.
Nach einer Begrüßung durch Niels Jüngling vom Begleitbüro DSK stellte Andreas Graf (ebenfalls DSK) die Ergebnisse der bisherigen Beteiligungen sowie erste thematische Schwerpunkte der laufenden Analyse vor. Auch Bürgermeister Niklas Gehnich richtete kurze Grußworte an die Teilnehmenden. Er blieb während der gesamten Veranstaltung vor Ort und nutzte die Gelegenheit zum direkten Austausch mit den anwesenden Riedbahnern.
Der Moderator Niels Jüngling erklärte den Ablauf der Werkstatt: An insgesamt sechs Themenstationen konnten die Teilnehmenden verschiedene Aspekte der Quartiersentwicklung bearbeiten. Die Themen reichten von sozialer Infrastruktur, Grün- und Freiflächen sowie Mobilität bis hin zu Quartiersidentität und nachbarschaftlichem Zusammenleben.
An den Stationen waren bereits zahlreiche Hinweise, Ideen und Problemstellungen vorbereitet, die sich aus vorherigen Beteiligungsveranstaltungen sowie einem Fachämterworkshop ergeben hatten. In einer offenen Brainstorming-Phase konnten diese diskutiert, ergänzt und weiterentwickelt werden. Nach dem sogenannten „Gesetz der zwei Füße“ hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, frei zwischen den Stationen zu wechseln. Ergänzend stand die begehbare Landkarte – ein großformatiger Luftbildausdruck des Quartiers – zur Verfügung, auf dem räumliche Hinweise und Ideen verortet werden konnten.
Im weiteren Verlauf priorisierten die Teilnehmenden mithilfe von Klebepunkten ihre wichtigsten Maßnahmenideen. Die daraus hervorgegangenen Top-Themen wurden anschließend vertieft diskutiert und teilweise bereits in Form erster Maßnahmenskizzen konkretisiert. Dabei wurden unter anderem Zwischenziele, mögliche Akteure sowie denkbare Umsetzungsschritte festgehalten.
Mit dem Sonnenuntergang endete die Veranstaltung am Dienstagabend. Die Zukunftswerkstatt brachte nicht nur neue Ideen und Perspektiven hervor, sondern bestätigte und vertiefte auch bereits bekannte Herausforderungen im Quartier. Besonderer Dank gilt dem Quartiersmanagement sowie allen weiteren Helfern, die die Veranstaltung organisatorisch getragen haben, und natürlich den zahlreichen Riedbahnern für ihre aktive Mitarbeit.
Eine Übersicht der Ergebnisse ist in der begleitenden Präsentation zusammengefasst:
Nun beginnt die intensive Ausarbeitungsphase durch die DSK. Dabei werden die Hinweise und Anregungen aus der Bürgerbeteiligung mit den Ergebnissen der fachlichen Detailanalysen zusammengeführt. Ziel ist es, konkrete Entwicklungsziele sowie umsetzbare Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung des Gebietes auszuarbeiten.
Über die weiteren Schritte im ISEK-Prozess wird wie gewohnt über die Projektwebseite, das Quartiersmanagement sowie in kommenden Veranstaltungen im Herbst und Winter informiert.


